Adria-Umweltschutz-Expedition

Ein gemeinsames internationales Projekt für maritime Bildung, Meeres-, Umwelt- und Klimaschutz unserer Partner

Überblick

Die Adria ruft – und wir antworten.
Mit der Adria-Umweltschutz-Expedition startet das Portal Maritim gemeinsam mit weiteren Partnern wie der BSNHPA (Baltic Sea Nature & Heritage Protection Association e.V.) ein interdisziplinäres Projekt zum Schutz der Adria.

Ziele sind die Feststellung der Gesamtlage und der Möglichkeiten, mit den Akteuren der Adriaanlieger zusammenzuwirken, um Kräfte zu bündeln und Energien freizusetzen. Dabei ist der Austausch ein wirksames Mittel nicht nur über den Tellerrand zuschauen, sondern verschiedenster Lösungsansätze kennenzulernen.

Klar die Reduktion von Meeresverschmutzung, das Untersuchen geschützter und invasiver Arten sowie deren Schutz und der gefährdeter Lebensräume – darunter Adriadelfine, Mönchsrobben, Meeresschildkröten und Seegraswiesen sowie vieler mehr stehen auf der Liste der Aufgaben.

Projektziele aus den Möglichkeiten der Partnerschaften

  • Lagefeststellung, Auffassung und Zusammenstellung aller wichtigen Kontakte der Akteure, der NGO´s sowie Behörden
 
  • Maritime Aus- und Weiterbildung: Kameradschaft, zusammenwirkende Wassersportarten, Seemannschaft, Navigation, Wetterkunde und Klimabeobachtung, Boots-Schiffsführung, u.v.m.

  • Erforschung von Müllquellen und Untersuchung der Einflüsse von Wind und Strömung auf die Müllverteilung. Müllentnahme und sachgerechte Entsorgung.

  • Lokalisierung, Dokumentierung, Sicherung und Bergung von Geisternetzen, um Gefahren für die Schifffahrt und Meerestiere zu reduzieren.

  • Mitwirkung bei der Erfassung der Artenvielfalt und Unterstützung bei der Entwicklung von Schutzmaßnahmen für Seegraswiesen, Mönchsrobben, Delfine und weitere bedrohte Arten.

  • Auswertung, Erstellung von Berichten und Dokumentationen mit medialer Veröffentlichung in Artikeln und Videos.
 
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Förderung eines nachhaltigen Tourismus. Es sind die Touristen, insbesondere in der Menge die deutschsprachigen, welche sich Ihrer Wirkung und Verantwortung, bewusst sein sollten.

Methoden & Vorgehen

Wir arbeiten mit erprobten wissenschaftlichen und praktischen Methoden:

  • GPS-gestützte Foto- und Video-Dokumentation

  • Probenahmen und Kartierung per Boot und Drohne
  • Schnorchel-, Tauch- und Kajakeinsätze

  • Alle Eingriffe erfolgen ausschließlich mit Genehmigung lokaler Behörden und unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards.

  • Die erhobenen Daten werden wissenschaftlich ausgewertet und für Maßnahmenplanung sowie Öffentlichkeitsarbeit genutzt.

Team, Qualifikation & Partner

  • Initiator, Operative Leitung & Konzept: Rossi – erfahrener Seemann und international tätiger Projektleiter.

  • Digitale und technische Leitung: Simon – IT-Spezialist und Experte für Bordelektronik

  • Fachpartner: BSNHPA e.V. – stellt zertifizierte Tauchteams für Geisternetzentfernung, Sicherheitsaufgaben, Plastikmülluntersuchungen und Unterwasserdokumentation.

  • Weitere Fachleute aus Naturschutz, Meeresbiologie, Nautik und Pädagogik sind als Partner und Kontakte fachlich, beratend, mit Herz und Seele dabei.

  • Alle sind herzlich eingeladen, dieses Projekt zu fördern, zu unterstützen und mitzuwirken.

Mitwirkungsmöglichkeiten

  • Erfahrungsaustausch & lokale Hinweise

  • Fachliche oder organisatorische Unterstützung bei Logistik, Genehmigungen, Routenplanung oder Finanzierung

  • Teilnahme an Expeditionen und Einsätzen – an Land, auf Flüssen oder auf See (für Anfänger und Profis)

    • Aktivitäten: zu Fuß, mit Fahrzeug, Kajak, Segelyacht oder Begleitboot

  • Dokumentation: Fotos, Videos, GPS-Daten, Beobachtungen

  • Öffentlichkeitsarbeit: Medienarbeit, Social Media, Vorträge, Bildung

Sicherheit, Genehmigungen & Ethik

  • Das gesamte Projekt unterstützt vorhandene und geplante Maßnahmen der Akteure vor Ort.
 
  • Alle Einzelprojekte erfolgen ausschließlich nach den Regeln der guten Seemannschaft, den internationale Seerechtsbestimmungen und den Vorgaben der Anrainerstaaten, so erfolgen Vorbereitungen oder Durchführungen von Bergungen und Eingriffe nur durch qualifizierte Teams und nach Rücksprache mit Behörden.

  • Sicherheit von Mensch und Tier hat oberste Priorität.

  • Forschung und Datenerhebung folgen ethischen und wissenschaftlichen Standards.

Zeitplan

  • Projektstart: Juli 2025 – Projektentwicklung, Planung, Ausbildung, Partnergewinnung

  • Erste Expeditionen: März und Herbst 2026 entlang der östlichen Adria – inklusive Inseln, Küstenabschnitten und Flussmündungen.
 
  • Weitere Reisen zur Kontakt-Aufnahme, -Entwicklung, zum Austausch und zu weiteren Unterstützungen sind im Jahresverlauf 2026 wahrscheinlich.

Zielsetzung der Erfolgsabsichten

Das ganze dient neben der Zusammenführung der Partner des Portal Maritim für gemeinsame Wirkungen im Aufgabenfeld der maritimen Welt, der Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Kenntnisse aller Partner, Kontakte und Interessenten.

Über den eigenen Tellerrand zu schauen, um sich den aufkommenden Herausforderungen der nächsten Zeit klar zu werden, die besser gemeinsam gelöst werden können, ist sinnvoll und eröffnet den bestmöglichen Weg. 

Dabei die gemeinsamen Erfahrungen und Erkenntnisse aus allen möglichen Aufgabenstellungen für die Öffentlichkeit und insbesondere den Verursachern der Probleme, zur Verfügung zu stellen, um einfach direkt aufzuklären und mit gezielter Aus- und Weiterbildung den Druck auf eine wunderschöne aber extrem empfindliche Umwelt zu mindern.

Schlusswort

Gemeinsam müssen wir mehr bewegen.

Es gibt naturwissenschaftliche Gesetze, die auch in den sozialen und gesellschaftspolitischen Kontexten seit langem Gesetzmäßigkeiten haben.

Masse zieht Masse an.

Schon ein kleiner Kreis engagierter Menschen kann Wirkung erzielen, wenn sie sich zusammenfinden und zusammenhalten. Diese ziehen weitere an. Den entscheidenden Kipppunkt für Umwelt- und Klimaschutz schaffen ist laut Professor Lesch schon mit 4 – 6 % der Bevölkerung möglich.

Es ist gesellschaftlich schön über Probleme und deren Lösungen zu sprechen, mit anzufassen ist aber immer noch schöner!